| 17. Juli 2001: Thailand |
Der grenzuebergang bei vientiene fuehrte wiederum ueber den mekong nach
thailand, diesmal hatte es aber ein richtig modernes gebaeude mit
richtiger bruecke und einem bus-service. "thailand zum zweiten"...wir
hatten schon wage plaene was wir in diesen 30 tagen machen wuerden.
erstmal fuhren wir mit dem superbequemen nachtzug von der grenzstadt
nach bangkok (es gab sogar frische frottedecken und wir konnten richtig
gut schlummern). bangkok war schon fast wie zuhause, denn nach einem
jahr war es das erste mal, dass wir in eine grosstadt kamen, die wir
schon (ein wenig) kannten. diesmal fanden wir sogar ein guenstiges
schoenes zimmer mit fenster! ein paar tage streiften wir wiederum durch
bangkok, schauten uns einige echt wunderschoene grosse tempelanlagen an,
genossen das gute thai-essen, gingen wiedermal ins kino und unsere
sitznachbaren (2 finnen) kannten wir von indien! (so eine kleine welt)
nach 4 tagen packten wir unsere rucksaecke und setzten uns in den bus
nach damnoen saduak. eine im ersten blick normale thailaendische
kleinstadt mit markt und vielen essenstaenden. doch nur ein paar meter
neben der hauptstrasse, ein ganz anderes bild: holzhaeuser auf stelzen
soweit man schaute und alles durchzogen mit kanaelen. dies war der platz
des beruehmten floating market (schwimmender markt) von thailand. am
naechsten morgen um 7 uhr frueh, waren wir dann wirklich fasziniert vom
treiben auf dem wasser. all die frauen mit strohhut, auf ihrem eigenen
kleinen booetchen voller gemuese. bis 9 uhr genossen wir die
geschaeftige athmosphaere. als dann zwischen den marktfrauen immer mehr
turistenboote auftauchten, welche von bangkok als tagesausflug
vorbeikamen, wussten wir halt wieder, in welchem jahrtausend wir sind.
mit den vielen turis kamen aber auch scharen von schuelergruppen die
ihre englischkenntnisse anwenden wollten, das war das beste... 3 mal
wurden wir angesprochen, fotografiert und kichernde maedchen lasen uns
scheu die aufgeschriebenden fragen auf englisch vor - ein riesen spass.
so - das beachleben wartete wieder auf uns! wir fuhren nach chumphon an
die ostkueste und nach 4 stunden bootsfahrt waren wir auf koh tao, der
"tauchfabrik" von thailand. gleich am pier warteten duztende von
tauchschulen, doch obwohl es regnete liefen wir den ganzen nachmittag
herum und fanden schliesslich auch eine schoene bleibe in einer schoenen
ruhigen bucht, ein bungalow in den felsen direkt am meer und eine super
tauchschule. jeannette montierte gleich die haengematte und ich meldete
mich fuer das adv. openwater (tauchausbildung) an. wir verbrachten 5
schoene tage zusammen, bis dann der zeitpunkt fuer unsere erste trennung
seit wir losgereist sind kam!
ich (daniel) habe mich fuer ein 10
taegiges retreat angemeldet und jeannette blieb in der haengematte.
na, was ist denn ein vipassana-meditation-retreat? ich hoerte von mehreren
leuten viel positives darueber, aber eigentlich wusste ich "nur", dass
man 10 tage nicht reden darf und den ganzen tag meditiert! mit dem
schiff gings also auf's festland und weiter nach suratthani, wo ich dann
am naechsten tag, mein zimmerchen, im suan mok meditation's zentrum,
bezog. 10 tage vergingen ---meditieren, vortraege hoeren, yoga, essen,
schlafen --- fasziniert, bewegt, veraendert, mit wissen ueber meditation,
budhismus und mich, verliess ich den ruhigen ort. (infos ueber vipassana
meditation: http://www.vri.dhamma.org/general/vipintro.html
zurueck in der "wirklichen" welt, ging ich natuerlich zuerst ins
internet. hat jeannette geschrieben? sie hat,... mit genauem fahrplan,
wie ich sie auf koh pha ngan finde: bus, grosses schiff, kleines boot,
strand links, restaurant, sie warte! so machte ich mich sofort auf den
weg und 8 stunden spaeter stand ich vor dem restaurant... und jeannette
war da, zwar nicht alleine und gelangweilt, sondern mit ca. 10 leuten
diskutierend, spielend und lachend an einem tisch! als sie mich dann
schliesslich entdeckte, war es ein wunderschoenes wiedersehen. wir zogen
uns gleich in die sehr schoene huette zurueck und quatschten uns den
kopf voll mit unsern vielen schoenen erlebnissen (vorallen ich der
jeannette - nach 10 tagen schweigen!). fast nochmals eine ganze woche
genossen wir das inselleben mit den vielen guten freunden die wir an
diesem ort machten. und so waren unsere zweiten 30 tage thailand schon
wieder um (wir haetten's noch laenger ausgehalten). wir machten uns auf
den weg zur grenze nach malaysia. nach einer nacht im zug und einem
letzten thai-essen in der grenzstadt sungai kolok, standen wir auf einer
bruecke ueber einen kleinen fluss... auf der anderen seite sahen wir eine
grosse blaue tafel... "welcome to malaysia"
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Der Floating Market

Tempel
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