1. August 2000: Kaukasus (Georgien/Azerbajan)
"welcome to giorga" war die begruessung der zoellner, nachdem wir mit dem tuerkischen zoellner im buero den letzten tuerkischen cay (tee) tranken. Obwohl wir mit einem bus weiter entlang der schwarzmeerkueste nach batumi reisten, unterschied sich georgien wesentlich von der tuerkei. Gebirgig, wunderschoen gruen, ueberall kuehe, fast wie die schweiz. Die georgier-innen gleichen eher russen, sind viel hellheutiger als die tuerken und haben alle einen sympathischen gesichtsausdruck. In tiblis (nachtzug war brutal langsam) uebernachteten wir bei einer armen familie (homestay). Kein warmwasser, keine dusche oder badewanne, "wc" war im treppenhaus, 3 zimmer - 1 zimmer hatte ein japaner - 1 zimmer wir - 1 zimmer zwei kleinkinder + mutter + grossmutter + kollegin!

Nachdem wir in tiblis erfolgreich unser azerbajan-visum bekamen, fuhren wir uebernacht mit dem zug direkt nach baku (hauptstadt von azerbajan). Nach langen verhandlungen mit diversen uniformierten menschen war es uns gelungen einen platz auf dem fracht-/passgierschiff nach turkmenistan (ueber das kaspische meer) zu einem vernuenftigen preis zu bekomen (40 stattt 75 usd). Die gut 24 stunden auf dem schiff verbrachten wir einmal mehr mit einer turkmenischen familie (die aelteste tochter ca. 11 jaehrig war vermutlich die einzige person, neben einer handvoll passagieren und matrosen, welche etwas englisch sprach). Fuer 5 usd konnten wir uns eine kajuete eines matrosen besorgen, mit dusche und wc. Der deal stellte sich als nicht so gut heraus. wc funktioniert nicht, "saunanacht" mit non-stop schwitzen (35 grad), dieselgestank und kakerlaken, welche die ganze nacht ueber die fuesse rannten! Gegen abend sahen wir entlich die wuestengebirgskueste von turkmenistan.


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Tibilis die Hauptstadt von Georgien



Vom Frachtschiff vor Baku in Azerbaijan