| 15. August 2000: Uzbekistan (Zentralasien) |
Nachdem wiedereinmal diverse maenner unsere paesse interessiert inspizierten, kamen wir
ohne probleme durch die zollkontrolle. In uzbekistan wollten wir uns v.a. auf die spuren
der ehemaligen seidenstrasse machen und fuhren deshalb direkt weiter nach khiva. Das
besondere an dieser stadt ist, die von riesigen mauern umgebene wunderschoene altstadt.
Man koennte meinen, man befindet sich mitten in einer szene aus alladin und die wunderlampe
oder 1001 nacht. Unter den wenigen turisten, lernten wir eine ital. Reisegruppe kennen,
welche uns weiter bis nach bukhara mitnahm. In unserem reisefuehrer lasen wir ueber ein
hotel in einer 600 jaehrigen alten madrese (ehem. Muslimische hochschule, in welchen v.a.
der koran gelernt wurde). obwohl die wunderschoene madrese seit 2 jahren nicht mehr als
hotel genutzt wird, bekamen wir dennoch eine studentenzelle. wir hatten zwar kein fliessend
wasser und auch kein wc oder dusche, dafuer eine ganze madrese fuer uns alleine. Zu viert
(1 ami + 1 mexikaner) fuhren wir in einem minibus weiter nach samarkand, die naechste "wuesten
oase". An einem police/check musste unser fahrer anhalten und ein polizist checkte unsere paesse.
Nachdem er nichts beanstanden konnte, bestand er darauf, dass jeannette ihren rucksack auspackte.
Ganz neugierig betrachtete er alle dinge und als er die dose mit meinen kalzium tabletten sah,
streckte er kritisch seine nase hinein und bestand darauf, dass jeannette eine nahm! Nachdem
noch unser fahrer ins polizei-buero musste und jeannette noch nicht umgefallen war, konnten wir
nach ca. 30 min unsere fahrt fortsetzen.
Samarkand galt im 14. Jh. (unter timur) als schoenste und bedeutenste stadt der welt. Auch
heute hat die stadt nichts von ihrem reiz verloren. Der registan, ein platz umgeben von drei
riesigen madresen mit farbigen kuppeln und minaretten (tuermen), hat uns wirklich sehr beeindruckt,
so auch der lebendige bazar und der nahegelegene friedhof mit all den mausoleen (fanden uebrigens
ganze knochen, teile von schaedeldecken und kiefer mit zaehnen).
Samarkand hat uns bis jetzt von allen staedten am meisten gefallen, doch leider mussten wir weiter,
da uns nur noch wenige tage in uzbekistan blieben. (visum).
Durch taschkent fuhren wir ueber die berge ins gruene, fruchtbare ferghana-valley
(in welchem 1/3 aller uzbeken, d.h. 8 mio einwohner leben). Nach zwei naechten im "garten
uzbekistans's" ueberquerten wir zu fuss die grenze nach kirgistan, nachdem die zoellner
wiedereinmal unsere rucksaecke durchsucht hatten. (es macht den anschein, dass es unglaublich
spannend sein muss, in den sachen eines westl. touristen zu wuehlen. Im vergleich als ob wir
einen koffer eines marsmenschen inspizieren wuerden!)
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Der wunderschöne Registan von Samarkand

Chiva...1001 eine Nacht

Gastfreundschaft in einem Restaurant in Kokand
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